in der stadt feiern sie ihren stolz – ohne grund dafür zu haben.
auf dem land sind alle nett – wofür sie ein wenig verachtung verdienen.
im bett schrecke ich auf – geträumte aufforderungen zu lieben.
im kopf tickt eine uhr – manche hoffen auf eine bombe.
psy4 in den boxen – myspace weiss es.
auf parties rumgekotzt – auf facebook kommentiert.
durchs leben gehetzt – in foren diskutiert.
genosse aus dem iran schreibt ne mail – übers natel empfangen.
fragen des nicht-lebens – im blog drüber geschrieben.
leben 2.0 – ganz ok.
g. lebt bei seinen eltern.
g. muss nicht arbeiten. nur manchmal, während den ferien.
in g.’s garten wachsen blumen. jedes jahr.
um die blumen wächst der rasen. auch jedes jahr.
g. trägt hausschuhe, wenn er im rasen spaziert. spaziert.
g. möchte sozialarbeiter werden. oder bulle. aber das nur im notfall.
manchmal nervt sich g. über leute die „alles der gesellschaft zuschieben“.
manchmal entlarvt g. menschen als faul. und dumm. weil die ganz unten sind und nicht nach oben können. weil sie nicht wollen. nicht wollen.
f. langweilt sich jeweils gegenüber g.
f. könnte sich vorstellen g. mal eine reinzuhauen.
er argumentiert ein, zwei mal.
dann lässt er’s bleiben.
die anderen schweigen.
irgendwann werden sie es tun. was nötig ist.
wer würde das vermuten. die schweigenden.
s. glaubt, dass sie ziemlich kritisch ist. s. sagt manchmal, wenn jemand gegen „neger“ schimpft, dass dies rassistisch sei.
manchmal nervt sich s. über faule menschen, weil sie arbeitslos sind. oder umgekehrt. manchmal findet sie es traurig,
wenn leute keine freude haben an ihrer arbeit. sie denkt dann an sennet und daran, dass jedeR ein handwerker ist. wenn er
gerne und gewissenhaft tut, was er tun will. gerne – gewissenhaft – will.
v. stimmt ihr zu. ein drittel aller menschen sind mindestens glücklich. die eigene haustüre ist einem am nächsten.
in anderen kulturen ist dies anders. ausser das mit der haustüre. das ist überall so.
s. und v. waren schon mal 4 wochen in china. sie wissen das chinesen alle menschen abzocken möchten. das war auf einem markt
in peking auch so. s. war auch schon mal in einem arabischen land. dort tragen die männer gewänder und frauen kopftücher. die tragen
diese tücher gerne. das muss man respektieren. da dürfen wir uns nicht einmischen, weil wir es nicht verstehen, das mit der kultur, weil es ein anderes volk ist. das hat ein mann dort auch gesagt. er war nett und hatte auch ein gewand an.
v. kocht gerne. sie kauft im bio-laden ein. da bezahlt man zwar mehr, aber das schützt die eigene wirtschaft. weil die eigene haustüre einem am nächsten ist. ausser die aprikosen. und die bananen. aber die wachsen ja nicht bei uns. sie weiss das, wegen der lebenserfahrung. s. stimmt zu. weil sie studiert hat. so richtig mit theorien. und kritik. und die praxis! erfahrung kommt eben aus der praxis. da kann man schon theoretisieren. aber die praxis! welche praxis? im beruf. im beruf? ja. der lohn? 4000 euro. aha.
übrigens: v. findet schwule schon nicht 100% normal. aber sie sind sehr fleissig. s. findet sie gut. weil sie gute kuchen backen. und sich schminken.
stiefelchen und teuer gemachte haare – süsslicher duft.
breite levis 501 und quergestreifte kapu’s – mässig hübsche hinterteile.
dj’s mit namen weiblicher geschlechtsbestandteile – eher peinlich.
mädchen machen freund mit süsslichen cigarillos an – 17 jahre alt.
nette gespräche mit netten leuten – nett eben.
vor der türe stehen sie an – für jedeN der rausgeht darf eineR rein.
türsteher bei der jungen SVP – was sonst.
leuchtende armbänder obligatorisch – auf der heimfahrt läuft flüssigkeit aus.
versuchen zu zweit die texte von wutang zu verstehen – mittelmässiger erfolg.
gute-nacht-cola in der stammkneipe (stadt) – gut.
angetrunkene kollegen von früher erklären, wie man zu fünft ne vespa fährt – eher gefährlich.
DDR-Realsatire für zwischendurch…:
mit alkohol geniessbar – mässig.
für freunde ein lächeln – und zwei witze.
der erste lustig – der zweite alt.
für den kellner zwei münzen trinkgeld – scheissjob.
schweizer prahlen mit messer – schlechte idee.
schwierige jungs schlagen zu – die ausländer waren’s.
noch ne kneipe mehr – ne, die verliebten ziehen nach hause.
im internet rumgejunkt – nichts los.
Guy DebordDa, wo sich die wirkliche Welt in bloße Bilder verwandelt, werden die bloßen Bilder zu wirklichen Wesen und zu den wirkenden Motivierungen eines hypnotischen Verhaltens.
musik – zu leise.
wein – zu viel.
alles – scheisse.
weg mit diesen zuständen.
…finden sich in diesem thread von HHP2.0:
partisanforum.hhp2.de/thread.php?threadid=3198&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&page=1
alle pädos sollten in psychologische behandlung. (…) pädos geht es um sich. sie suchen sich jemanden, bei dem sich ihre komplexe nicht so auswirken, wie es bei menschen mit ähnlicher lebenserfahrung der fall wäre. da nehmen sie auch in kauf, dass die person gegenüber nicht viel geben kann. es ekelt mich an!
Ich muss kotzen. Normierte Arschlöcher.
Auf der Suche nach Alkohol, Männern, Frauen und Ablenkung von Kopfscheisse nen „alternativen“ Club besucht. Dancehall.
Bier billig (gut), viele Studenten („Proletariat? Hab‘ ich erst nächstes Semester im Proseminar…“) und Battytunes („step on the gigiman!“).
Genügend Gründe sich zu verpissen.
Heten-Disko never again.
Out.




